Vom Bedarf ausgehen, nicht vom System
Bevor ein CMS gewählt wird, sollte klar sein, wer Inhalte ändert, wie oft Änderungen vorkommen und welche Funktionen benötigt werden. Ein Unternehmen mit häufigen News und mehreren Redaktoren hat andere Anforderungen als eine kleine Dienstleistungswebsite, die wenige Male pro Jahr angepasst wird.
Gesamtkosten statt nur Erstellungspreis
Zu den Kosten gehören Hosting, Updates, Lizenzen, Wartung, Erweiterungen, Backups und spätere Anpassungen. Ein günstiger Start kann teuer werden, wenn viele kostenpflichtige Komponenten oder laufende Betreuung notwendig sind.
Sicherheit und Wartbarkeit
Je komplexer ein System und je mehr Erweiterungen eingesetzt werden, desto grösser wird der Wartungsbedarf. Verantwortlichkeiten für Updates, Backups und Sicherheitsvorfälle müssen geklärt sein.
Abhängigkeiten und Portabilität
Wichtig ist, wem Domain, Hosting, Inhalte und Zugänge gehören und wie einfach ein Anbieterwechsel möglich wäre. Proprietäre Systeme können komfortabel sein, schaffen aber teilweise stärkere Abhängigkeiten. Open-Source-Systeme bieten Freiheit, benötigen dafür oft mehr technische Pflege.
Wann eine statische Website sinnvoll ist
Für überschaubare Websites ohne häufige redaktionelle Änderungen kann eine schlanke statische Umsetzung sehr schnell, sicher und wartungsarm sein. Änderungen erfolgen dann meist durch den Dienstleister oder über einen definierten Workflow.
Eine einfache Entscheidungsmatrix
Bewerten Sie Systeme nach Pflegehäufigkeit, Benutzerzahl, Funktionen, Sicherheit, laufenden Kosten, Erweiterbarkeit und Anbieterabhängigkeit. Erst danach sollte Design oder persönliche Vorliebe entscheiden.
