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CMS & Technik

Das richtige CMS wählen: Was KMU wirklich brauchen

Das beste CMS ist nicht das bekannteste, sondern das System, das zu Pflegebedarf, Budget, Funktionen und Verantwortlichkeiten des Unternehmens passt.

Situation besprechen
Onlineplaner – Beratung und Planung für Schweizer KMU

Vom Bedarf ausgehen, nicht vom System

Bevor ein CMS gewählt wird, sollte klar sein, wer Inhalte ändert, wie oft Änderungen vorkommen und welche Funktionen benötigt werden. Ein Unternehmen mit häufigen News und mehreren Redaktoren hat andere Anforderungen als eine kleine Dienstleistungswebsite, die wenige Male pro Jahr angepasst wird.

Praxis: Technik sollte den Arbeitsprozess vereinfachen und nicht zusätzliche Arbeit erzeugen.

Gesamtkosten statt nur Erstellungspreis

Zu den Kosten gehören Hosting, Updates, Lizenzen, Wartung, Erweiterungen, Backups und spätere Anpassungen. Ein günstiger Start kann teuer werden, wenn viele kostenpflichtige Komponenten oder laufende Betreuung notwendig sind.

Praxis: Deshalb sollte eine Offerte auch die erwartbaren laufenden Kosten transparent machen.

Sicherheit und Wartbarkeit

Je komplexer ein System und je mehr Erweiterungen eingesetzt werden, desto grösser wird der Wartungsbedarf. Verantwortlichkeiten für Updates, Backups und Sicherheitsvorfälle müssen geklärt sein.

Praxis: Ein System ist nur dann pflegeleicht, wenn jemand die Pflege tatsächlich übernimmt.

Abhängigkeiten und Portabilität

Wichtig ist, wem Domain, Hosting, Inhalte und Zugänge gehören und wie einfach ein Anbieterwechsel möglich wäre. Proprietäre Systeme können komfortabel sein, schaffen aber teilweise stärkere Abhängigkeiten. Open-Source-Systeme bieten Freiheit, benötigen dafür oft mehr technische Pflege.

Praxis: Diese Abwägung sollte bewusst getroffen werden.

Wann eine statische Website sinnvoll ist

Für überschaubare Websites ohne häufige redaktionelle Änderungen kann eine schlanke statische Umsetzung sehr schnell, sicher und wartungsarm sein. Änderungen erfolgen dann meist durch den Dienstleister oder über einen definierten Workflow.

Praxis: Nicht jedes Unternehmen braucht ein Login und einen visuellen Page Builder.

Eine einfache Entscheidungsmatrix

Bewerten Sie Systeme nach Pflegehäufigkeit, Benutzerzahl, Funktionen, Sicherheit, laufenden Kosten, Erweiterbarkeit und Anbieterabhängigkeit. Erst danach sollte Design oder persönliche Vorliebe entscheiden.

Praxis: Wer unsicher ist, sollte sich die Konsequenzen verschiedener Systeme neutral erklären lassen.

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